Das Pamina- und Heimatmuseum zur Siedlungsgeschichte im Rathaus Neuburgweier
Dass der Pamina-Raum durchaus eine natürliche Einheit darstellt, wird neben dem Beispiel der Rheinfähre auch durch das Pamina- und Heimatmuseum verdeutlicht, das Ingo Juchler unter der Führung von Herrn Herbert Karle und dessen Ehefrau besuchte.
Natürlich war der Historiker Juchler, der den Lehrstuhl für Politikwissenschaft und Didaktik an der Universität Göttingen innehat, fasziniert von der Aufbereitung lokaler Geschichte, wie sie im Rathaus Neuburgweier den Besucherinnen und Besuchern präsentiert wird. So wird Geschichte erleb- und begreifbar.
Besonders erfreut war Ingo Juchler über die Information, dass das Museum seit der Eröffnung im Frühjahr 2008 über die Maßen gut besucht werde und die Betreuer des Heimatvereins Rheinstetten jederzeit zu Sonderführungen zur Verfügung stehen.
Das älteste kirchliche Gebäude Rheinstettens: St. Ursula Kapelle
Dass Neuburgweier auch ein besonderes Schatzkästchen in Bezug auf Kunst und Kultur ist, zeigt sich nicht nur am Pamina-Museum, sondern vor allem an den vielfältigen Kunstwerken, die Rheinstettens Ehrenbürger Prof. Emil Wachter an seinem Geburtsort hinterlassen hat.
Ingo Juchler machte bei seinem Besuch einen kurzen Abstecher in der katholischen St. Ursula Kirche und im Friedhof Neuburgweier, ehe er sich von Pfarrer Dr. Ullrich Lochmann die Bedeutung der St. Ursula Kapelle erläutern ließ.
Dieses älteste kirchliche Gebäude Rheinstettens aus dem 13. Jahrhundert mit seiner wechselvollen Geschichte stellt ein ganz besonderes Kleinod dar, das in den 50ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts beinahe abgerissen worden wäre.
Heute gehört es zu den geschichtsträchtigsten Gebäuden der Großen Kreisstadt und birgt mit den drei Glasfenstern von Prof. Emil Wachter einen echten Kunstschatz.







