Seitentitel:

 Kreisverkehr

Amtlich bestätigt: Ist die Umgehungsstraße innerorts?

Seit einen knappen Jahr sind die Ortseingangsschilder in Rheinstetten, insbesondere im Ortsteil Mörsch umgestellt, denn die Umgehungsstraße wurde zur „Außerortsstraße“ erklärt. Das hatte zur Folge, dass Radfahrer bei einem Kreisverkehr nicht mehr bevorrechtigt werden können, was besonders ärgerlich ist, weil das vor allem den geplanten Kreisel an der Kreuzung L 566/Hertzstraße betrifft.

 

Dass die Umgehungsstraße zwischen der „Aldi-Kreuzung“ und dem „Kreisel“ am Rösselsbrünnle eine „Außerortsstraße“ ist, hat die SPD von Anfang an bezweifelt. Nun liegt uns sozusagen der „behördliche Beweis“ vor, dass es sich tatsächlich um eine Innerortsstraße handelt: Am 14. Juli 2011 wurden in Höhe des Mörscher Panzergrabens Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Es wurde geblitzt!

 

Diejenigen, die zu schnell fuhren, erhielten nun vom Ordnungsamt, der für den Verkehr in der Großen Kreisstadt Rheinstetten zuständigen Behörde, den sogenannten Zeugenfragebogen. Das Amt stellt darin fest: „Sie überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften um…“

 

Damit ist es amtlich: Die Umgehungsstraße ist zumindest im Teilabschnitt zwischen der Hertz- und Rheinaustraße eine Innerortsstraße!

 

Denn das Amt wird diesen Straßenabschnitt wohl nicht deshalb kurzfristig umdeklarieren, um fünf Euro mehr abkassieren zu dürfen. Schließlich ist zu schnelles Fahren innerhalb geschlossener Ortschaften teuerer als außerorts.

 

zurück zur Startseite

 

Peinliche Korrektur

Durchaus zerknirrscht musste OB Schrempp zugeben, dass bei den Geschwindigkeitsmessungen und den verschickten Bescheiden dem Ordnungsamt ein peinliches Versehen unterlaufen sei. Die Umgehungstraße sei auch weiterhin eine "Außerorts-Straße"!

Deshalb müssen jetzt sämtliche Bescheide erneut und korrigiert verteilt werden.

Kreative Lösungen für den größten Unfallschwerpunkt Rheinstettens

Die Kreuzung L 566 - Hertzstraße ist der gefährlichste Verkehrsknotenpunkt in Rheinstetten.

Die Verwaltung der SPD hat sich damit in ihrer November-Sitzung 2010 eingehend befasst. 

 

SPD nimmt Stellung:

Rheinstettener Unfallschwerpunkt L 566-Hertzstraße

 

Im kommunalpolitischen Teil ihrer November-Sitzung befassten sich die Mitglieder der Verwaltung der SPD Rheinstetten besonders eingehend mit der Verkehrssituation in der Großen Kreisstadt. Dabei wurde das Chaos, das bei der Gemeinderatsabstimmung über den Kreisel an der Kreuzung L 566 / Hertzstraße herrschte, mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen. Das Abstimmungsverhalten der SPD-Stadtratsfraktion wurde kritisch hinterfragt und einstimmig gebilligt, denn nachdem die optimale Lösung eines Kreisels mit bevorrechtigtem Radweg keine Mehrheit im Ratsgremium erhalten hatte, war es logisch, dass alle SPD-Vertreter im Stadtrat für den Bau eines normalen Kreisels, so der Kompromissvorschlag des OB, stimmten.

 

Trotz dieses folgerichtigen Abstimmungsverhaltens der SPD gab es für den Vorschlag des Oberbürgermeisters keine Mehrheit, da eine ebenso starke Zahl von Gemeinderäten offensichtlich lieber die jetzige unveranwortbare Verkehrssituation toleriert, anstatt dem OB-Kompromiss zuzustimmen.

 

Die Verwaltung der SPD Rheinstetten unterstützt die SPD-Fraktion in ihrem Bemühen, die Verkehrsproblematik am Rheinstettener Unfallschwerpunkt L 566 / Hertzstraße durch eine gute kreative Lösung zu bereinigen, die das Gefahrenpotential für alle Verkehrsteilnehmer minimiert. Bereits durch die Neueinstellung der Straßenlampen könnte die Stadtverwaltung dafür sorgen, dass der Kreuzungsbereich des Radweges in der Winterzeit besser ausgeleuchtet wird und unbeleuchtete Radfahrer besser und früher sichtbar werden.

 

 

Na also, geht doch! Endlich gibt's eine Debatte!

Der Aufschrei im jüngsten "Gemeindeblatt" (16.9.2010) ist deutlich hörbar. Mit ihrer Bilanz-Beilage vom 9.9. hat die SPD-Fraktion bereits ein wichtiges Ziel erreicht: endlich läuft die Debatte über kommunalpolitisch kontroverse Themen in aller Öffentlichkeit.

 

Dass dabei überdeutlich wird, dass der FWV-Vertreter seinen privaten Kleinkrieg gegen die SPD, oder genauer gegen den ehemaligen OB Dietz, weiterführen will, und ihm dabei einiges durcheinander gerät, ist nur eine kleine Randnotiz.

 

Wichtiger als diese persönliche Petitesse ist die Auseinandersetzung in der Sache, z.B. um den Kreisel.

Bei einem Kreisel verändert sich das Verhalten aller Verkehrsteilnehmer - egal ob dieser inner- oder außerorts liegt, ob Radfahrer bevorrechtigt sind oder nicht - zum Positiven. Rund um Rheinstetten hat man das längst erkannt und entsprechend gehandelt.

 

Kleiner Hinweis:

Schauen Sie sich mal den Kreisel an der Ortseinfahrt Bad Herrenalb an. Dort wurde  das Ortseingangsschild bewusst vor dem Kreisel aufgestellt und die Situation ist durchaus mit der Kreuzung an der Hertzstraße vergleichbar.

Übrigens: Bad Herrenalb gehört zum Regierungspräsidium Karlsruhe, aber es gilt offensichtlich ein anderes Verkehrsrecht.

1. Vorsitzender René Rastetter
2. Vorsitzender Christoph Lembach
Schriftführer Georg Maier

Kreisel an der L 566 / Hertzstraße: Presseerklärung der SPD Rheinstetten

Im kommunalpolitischen Teil ihrer Verwaltungssitzung am 24. Februar 2010 diskutierte die Führung der SPD Rheinstetten ausführlich die Themen energetischer Zustand und Baumängel des Schulzentrums in Mörsch, Neue Stadtmitte Rheinstetten und die Kreuzungssituation im Bereich L 566 / Hertzstraße.

 

Zum letztgenannten Thema verabschiedete die Verwaltung des SPD Ortsvereins einstimmig die folgende Presseerklärung:

 

Die Kreuzung L 566 / Hertzstraße im Stadtteil Mörsch ist unbestritten eine der neuralgischen Stellen im Straßennetz der Stadt Rheinstetten. Deshalb fordert die SPD Rheinstetten bereits seit Jahren die Beseitigung dieser Gefahrenstelle durch den Bau eines Kreisels.

 

Breite Unterstützung erfuhr diese Forderung während des Kommunalwahlkampfes 2009, woraufhin noch der alte Gemeinderat beschloss, einer solchen Kreisellösung zu verwirklichen. Im neuen Gemeinderat wurde nun ein Antrag der Grünen mit Unterstützung von CDU-Gemeinderäten gestellt, mit dem Ziel diesen Beschluss rückgängig zu machen.

 

Die SPD Rheinstetten wiederholt mit allem Nachdruck ihre Forderung, an der Kreuzung L 566 / Hertzstraße einen Kreisel zu bauen.

 

Diese Lösung gilt bei allen Verkehrsexperten als die beste und sicherste Variante für alle Verkehrsteilnehmer. Unzählige, auf ähnliche Weise gelöste Problemfälle im In- und Ausland beweisen die Wirksamkeit einer solchen Kreisel-Lösung auch für Radfahrer.

 

gez.  René Rastetter  -  Christoph Lembach  -  Georg Maier

 

SPD: Wir wollen eine optimale Lösung für den Kreisverkehr Hertzstraße / L 566

Damit der endlich durch die Mehrheit des Gemeinderates beschlossene Kreisel optimal verwirklicht wird, hat die SPD Stadtratsfraktion im Anschluss an den Beschluss in der Sitzung vom 30. Juni folgenden Antrag an OB Schrempp überreicht:

 

"Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister!

 

In der Sitzung des AUT am 12.5.09 wurde auf unseren Antrag hin an der Kreuzung

L 566/Hertzstr. einstimmig der Bau eines Verkehrskreisels beschlossen. Sollte dieser Beschluss in der heutigen Sitzung des GR bestätigt werden, stellt unsere Fraktion zur Durchführung der Maßnahme den folgenden Antrag:

 

  1. Um eine optimale Planung zu erreichen und um eine ausreichende Berücksichtigung der Rechte aller Verkehrsteilnehmer sicherzustellen, beantragen wir eine beschränkten Ausschreibung der Planung unter drei Planungsbüros.
  2. Der Auftrag soll einerseits auf die Einmündung der Rheinaustrasse und andererseits die Weiterführung nach Neuburgweier und hier besonders auf die eventuelle Einführung eines Geschwindigkeitslimits auf dieser Strecke ausgedehnt werden.
  3. Gleichzeitig sollte die eventuell mögliche Integration des nördlich der L 566, in der Feldflur verlaufenden asphaltierten Wegs, als Radweg nach und aus Richtung Neuburgweier betrachtet werden.
  4. Alle drei Ing.-Büros sollen eine Grobplanung und den entsprechenden Kostenrahmen für ihre Planung vorlegen.
  5. Wir beantragen bei der Planung die Hinzuziehung des ADFC, Allgemeiner Deutscher Fahrradclub, der einerseits bei solchen Planungen die Interessen des nicht motorisierten Verkehrs vertritt und andererseits mit dem Reg. Präsidium Karlsruhe Radverkehrsprojekte entlang von Bundes- und Landesstrassen begleitet.

 

Grundsätzlich erwarten wir eine Aussage, warum in unserer Stadt, wie bisher von der Verwaltung vorgeschlagen, der Rad.- und Fußgängerverkehr über die Hertzstrasse nur von der Kreuzung / Kreisel abgesetzt, in der Hertzstrasse möglich sein soll. In Ettlingen und Karlsruhe erfolgt dies bei allen einmündeten Strassen direkt am Kreisel."

 

Zu diesem Antrag merkte Bürgermeister Hauk an, dass eine beschränkte Ausschreibung nicht stattfinden könne, weil bereits das Planungsbüro Köhler-Leutwein einen rechtsgültigen Planungsauftrag habe. Diese Aussage führte innerhalb des Ratsgremiums zu großem Erstaunen, zumal an diesem 30. Juni 2009 der Gemeinderat erstmals den Bau eines Kreisels beschlossen hatte. Um die mysteriösen Aussagen aufzuklären, stellte die SPD-Stadtratsfraktion am 1. Juli folgende Nachfrage an OB Schrempp:

 

"Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schrempp,

 

in der gestrigen Sitzung des Gemeinderats wurde unter TOP 04, ö. „ Beratung und Entscheidung über die Umgestaltung der Einmündung Hertzstrasse / L 566 „ erstmals von diesem Gremium ein Beschluss gefasst. Der Beschluss sieht den Bau einer Verkehrskreiselanlage an dieser Stelle vor.

 

In diesem Zusammenhang wurde uns von Bgm. Herrn Hauk mitgeteilt, dass das Ing.-Büro für Verkehrswesen Koehler, Leutwein & Partner, das mit einer Vorbetrachtung über die Umgestaltung der Straßenkreuzung beauftragt war, bereits einen umfassenden Auftrag, auch für die Planung und Ausführung der erst gestern beschlossenen Gesamtmaßnahme hat.

 

Wir bitten Sie in diesem Zusammenhang uns folgende Unterlagen zukommen zu lassen:

 

a)           Datum und kompletter Umfang dieses Vergabeauftrags.

b)           Grundlage für die Vergabe, d. h. Gemeinderatsbeschluss oder andere verbindliche Vorschriften, die eine solche Vergabe ohne Beschluss des Gemeinderats rechtfertigen.

c)            Eine Aussage ob jetzt, trotz dieses Auftrags, noch andere Ing.-Büros in die Planung eingebunden werden können."

 

Mit großer Spannung erwartet die SPD-Fraktion die Antwort des Oberbürgermeisters.

Wir werden Sie nach dem Eingang seiner Antwort  selbstverständlich umgehend darüber unterrichten.

 

 

 

 

30. Juni 2009: Gemeinderat beschließt Kreisel Hertzstr./L 566

In seiner Sitzung am 30. Juni beschloss der Gemeinderat sehr zur Freude der SPD-Stadtratsfraktion den vieldiskutierten Kreisel an der Kreuzung L 566/Hertzstraße beim Aldi in Mörsch.

 

Aber die Einsicht, dass dieser Kreisverkehr die beste Lösung für die gefährliche Kreuzung ist, scheint nicht bei allen Gemeinderäten angekommen zu sein. CDU-Fraktionsvorsitzender Franz Deck meinte sogar ernsthaft, dies sei hinausgeworfenes Steuergeld!  Die CDU-Gemeinderäte Andrea Bengert, Rudi Burkart und Franz Deck stimmten gegen den Kreisel, CDU-Gemeinderat Franz Becker enthielt sich der Stimme (Die CDU-Gemeinderäte Julia Kühn, Christopher Essig und Jürgen Mohrhardt fehlten bei der Sitzung).

 

Gemeinderat Wolfgang Knoch übergab im Namen der SPD-Fraktion einen Antrag zum weiteren Vorgehen, um den Kreisel nicht nur umgehend, sondern vor allem  für alle Verkehrsteilnehmer optimal zu planen und zu bauen.

Großes Erstaunen rief die Aussage von Bürgermeister Hauk hervor, wonach mit dem Ingenieurbüro Dr. Köhler bereits ein Vorvertrag für den Kreiselbau bestehe. Der Vorgang erscheint mystriös, zumal der Gemeinderat in seiner Mehrheit bisher einen Kreisel abgelehnt hatte und am 30. Juni erstmals eine deutliche Mehrheit für den Kreisel stimmte! OB Schrempp sagte eine Prüfung des Vorgangs zu.

 

Na also - geht doch: Der Kreisel kommt!

In der Sitzung des AUT am 12. Mai war die Freude bei der SPD groß: Während wir in den vergangenen Jahren beim Thema "Kreisel an der Kreuzung L 566 / Hertzstraße" bei der Mehrheit des Gemeinderates auf Granit bissen, war es dieses Mal anders. Einstimmig entschied sich der Ausschuss für den Bau des Kreisels.

 

Damit ist ein erstes Etappenziel erreicht. Nun heißt es am Ball bleiben, damit aus dem Beschluss auch tatsächlich ein Kreisverkehr an dieser gefährlichen Kreuzung wird.

 

Der Plan für den Kreisel "Hertzstraße" ist fertig!

Während andere noch zögern und nicht wissen, ob sie wollen oder dürfen oder doch lieber gegen den Kreisel sind, haben wir die Planung fertiggestellt.

So könnte der Kreisel an der Kreuzung Hertzstr. / L 566 aussehen:

Verkehrsexperte bestätigt Haltung der SPD-Fraktion

In der letzten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik wurde über die Verkehrserhebung in Rheinstetten aus dem Jahre 2008 beraten.

Hierbei wurden  die Verkehrsbelastungen für die  Verkehrsachsen in Rheinstetten dargestellt. Hinsichtlich der  Belastungen durch den Durchgangsverkehr in der Badener Straße in Mörsch und der Hauptstraße, bzw. der Karlsruher Straße in Forchheim, wurden  Lösungen durch 30-km-Zonen dargestellt. Im Rahmen dieser Verkehrserhebung wurden auch deutliche Steigerungen hinsichtlich des Verkehrsknotenpunktes „ Einmündungsbereich L 566 / Hertzstraße“  festgestellt. So nahm der Verkehr auf der L 566  seit 1996 (letzte Verkehrszählung) von 7900 auf 8100 um 2,53 % und der Fahrzeugverkehr auf der Hertzstraße von 6100 auf 6800 Fahrzeug um 11,48 Prozent zu. Weiterhin hat auch das Polizeipräsidium Karlsruhe diese Örtlichkeit als Unfallhäufungspunkt festgestellt und wegen steigenden Unfallzahlen  dringenden Handlungsbedarf angemeldet.

 

Auf konkrete Nachfrage von Ausschussmitgliedern, hinsichtlich dieses Verkehrsknotenpunktes machte der Verkehrsgutachter Dr. Köhler eine deutliche Aussage zur Lösung dieses Problems.

 

Seiner fachlichen Meinung zufolge ist ein Kreisverkehr die beste Lösung um die Verkehrssituation an dieser Örtlichkeit zu verbessern. Es sei zwar  auch eine reine Verschwenkung des Fahrradweges möglich. Dies sei  aber nur eine halbherzige Lösung, weshalb er einen Kreisverkehr als optimale Lösung bezeichnete. Durch einen Kreisverkehr verbessert sich die Sicherheit auch für den Fahrradverkehr deutlich, weil sowohl die Fahrradfahrer als auch die Autofahrer nicht mehr auf so viele Verkehrsströme aus verschiedenen Richtungen zu achten hätten.

 

Weiterhin biete dies auch eine Möglichkeit eine Bushaltestelle in beide Fahrtrichtungen einzurichten. Außerdem würden sich die gefahrenen Geschwindigkeiten auf der L 566 in beide Fahrtrichtungen deutlich verringern. Deshalb bezeichnete  er einen Kreisel als die bessere Lösung und würde diesen immer bevorzugen.

 

Eine deutliche Absage machte er hierbei auch auf die Errichtung einer Lichtzeichenanlage. Diese würde die vielschichtigen Probleme an diesem Ort nicht lösen und  eine Ampellösung würde aufgrund der Abschlagszahlungen an den Straßenbauträger und die Unterhaltungskosten genauso viel kosten wie ein Kreisverkehr an dieser Örtlichkeit.

 

Unserer Ansicht nach wäre es auch ein Nonsens für Rheinstetten,   an dieser Örtlichkeit eine Ampelanlage zu errichten, wenn rund um Rheinstetten und im ganzen Land Ampelanlagen zugunsten von Kreisverkehren abgebaut werden.

 

Kreisel an der L 566 / Hertzstraße ist sinnvoll!

 

Schon zweimal wurde  in zurückliegender Zeit im Ausschuss für Umwelt und Technik über unseren Antrag bezüglich der Einrichtung eines Kreisverkehrs  an diesem Verkehrsknotenpunkt beraten. Auch uns, sowie großen Teilen der Bevölkerung nicht verständlichen Gründen, wurde die Realisierung  insbesondere aus Kostengründen abgelehnt, bzw. vertagt.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />

 

Aus aktuellem Anlass, nämlich dem schweren Motorradunfall an dieser Örtlichkeit möchten wir diesen Kreisverkehr wieder thematisieren.

Aufgrund der Schwere des Unfalles ist es als großes Glück anzusehen, dass keine größeren Personenschäden zu beklagen waren.

 

Deshalb sollten die Mitglieder des Stadtrates ihre Entscheidung nochmals überdenken ob es weiterhin sinnvoll ist, gegen eine solche

dringend notwendige Maßnahme zu sein.

 

Durch einen Kreisverkehr werden sich die gefahrenen Geschwindigkeiten in beide Fahrtrichtungen deutlich vermindern. Auch der Unfallschwerpunkt an der Einmündung der Rheinaustraße  zur Umgehungsstraße  wird dadurch entschärft. 

Das Linksabbiegen in Fahrtrichtung Neuburgweier würde erheblich erleichtert und für den landwirtschaftlichen Verkehr aus der gegenüberliegenden Einfahrt, würden sich zusätzlich Verbesserungen ergeben. Der Linienbus könnte durch einen Kreisverkehr zukünftig  in beide Richtungen genutzt werden.

Für diese Vorteile, insbesondere für das Leben und die körperliche Unversehrtheit der Verkehrsteilnehmer sind die Kosten von geschätzten 250000 - 300000 €  wahrlich nicht zu viel.

Übrigens hat die Stadt Ettlingen für ihre Konzeption der Kreisverkehre gerade einen Verkehrspreis erhalten. Dies zeigt doch wie sinnvoll solche Maßnahmen sind.

Wir auf jeden Fall werden uns mit Nachdruck dafür einsetzen um den Verkehr sicherer zu machen.

 

SPD-Stadtratsfraktion, 16. Mai 2006

 

 

Fenster schliessen