Die Fähre Baden-Pfalz und die Pamina-Region
Ortsvorsteher Gerhard Bauer informierte Prof- Dr. Ingo Juchler direkt am Landungssteg der Rheinfähre über die großen und kleinen Probleme des Ortsteils Neuburgweier und vor allem auch über die Bedeutung dieser Fährverbindung.
Für den Hochschullehrer der Universität Göttingen, dessen wissenschaftliche Schwerpunkte im Bereich der deutschen Außenpolitik, der Internationalen Beziehungen und der Europäischen Politik liegen, ist diese Fährverbindung mehr als nur ein Rheinübergang, sie ist ein Symbol für die Möglichkeiten grenzüberschreitender Zusammenarbeit.
Natürlich, auch das wurde während des Gesprächs deutlich, kann eine solche Fähre niemals ein Ersatz für die Karlsruher Rheinbrücke sein, aber oftmals sind es kleine, symbolische Zeichen, die neues Denken und Handeln ermöglichen.
Ein Panoramaweg entlang des Rheins und ein Geländetausch oder eine entsprechende Verinbarung mit Au am Rhein wäre ein solches Zeichen gut nachbarschaftlicher Beziehungen. Sowohl der Ortsvorsteher als auch der Bundestagskandidat zeigten sich in dieser Hinsicht optimistisch.
Die Bürger-Fotovoltaik-Anlage
Im Stadtteil Mörsch besichtigte Prof. Dr. Ingo Juchler das Schulzentrum und das auf den Flachdächern befindliche Solar-Projekt.
Der Stellvertreter des Oberbürgermeisters, Wolfgang Knoch, informierte ihn über diese Fotovoltaikanlage. Das Projekt entstand 2003 unter Bürgermeister Gerhard Dietz (SPD), dessen Ziel es war, Rheinstetten zu einer echten "Solarstadt" zu machen, in der alternative Energiegewinnung verstärkt genutzt wird.
Die Fotovoltaikanlage, gefördert von der Stadt und finanziert von Bürgern in einer Art Aktiengesellschaft, ist ein gelungenes Beispiel bürgerschaftlichen Engagements zur Sicherung der Zukunft und im Sinne der Nachhaltigkeit.




