Die Presseerklärungen der SPD-Fraktion Rheinstetten
In unregelmäßigen Abständen veröffentlicht die SPD-Stadtratsfraktion zu aktuellen Themen Presseerklärungen und Positionspapiere.
Hier finden Sie eine aktuelle Auswahl:
Kreisel an der L 566 / Hertzstraße ist sinnvoll!
Schon zweimal wurde in zurückliegender Zeit im Ausschuss für Umwelt und Technik über unseren Antrag bezüglich der Einrichtung eines Kreisverkehrs an diesem Verkehrsknotenpunkt beraten. Auch uns, sowie großen Teilen der Bevölkerung nicht verständlichen Gründen, wurde die Realisierung insbesondere aus Kostengründen abgelehnt, bzw. vertagt.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />
Aus aktuellem Anlass, nämlich dem schweren Motorradunfall an dieser Örtlichkeit möchten wir diesen Kreisverkehr wieder thematisieren.
Aufgrund der Schwere des Unfalles ist es als großes Glück anzusehen, dass keine größeren Personenschäden zu beklagen waren.
Deshalb sollten die Mitglieder des Stadtrates ihre Entscheidung nochmals überdenken ob es weiterhin sinnvoll ist, gegen eine solche
dringend notwendige Maßnahme zu sein.
Durch einen Kreisverkehr werden sich die gefahrenen Geschwindigkeiten in beide Fahrtrichtungen deutlich vermindern. Auch der Unfallschwerpunkt an der Einmündung der Rheinaustraße zur Umgehungsstraße wird dadurch entschärft.
Das Linksabbiegen in Fahrtrichtung Neuburgweier würde erheblich erleichtert und für den landwirtschaftlichen Verkehr aus der gegenüberliegenden Einfahrt, würden sich zusätzlich Verbesserungen ergeben. Der Linienbus könnte durch einen Kreisverkehr zukünftig in beide Richtungen genutzt werden.
Für diese Vorteile, insbesondere für das Leben und die körperliche Unversehrtheit der Verkehrsteilnehmer sind die Kosten von geschätzten 250000 - 300000 € wahrlich nicht zu viel.
Übrigens hat die Stadt Ettlingen für ihre Konzeption der Kreisverkehre gerade einen Verkehrspreis erhalten. Dies zeigt doch wie sinnvoll solche Maßnahmen sind.
Wir auf jeden Fall werden uns mit Nachdruck dafür einsetzen um den Verkehr sicherer zu machen.
SPD-Stadtratsfraktion, 16. Mai 2006

