Hintergrundinformationen zur Gemeinderatsarbeit 1980 - 1984

Gebührenfreiheit im Kindergarten - das Zweitkind ist kostenfrei!
Was der 1. SPD-Fraktion verwehrt blieb, konnte die 2. Fraktion verwirklichen: Ab 1981 wurde in Rheinstetten für das zweite und jedes weitere Kind keine Kindergartengebühren mehr erhoben!
In seiner Haushaltsrede 1981 ging der SPD-Fraktionsvorsitzende ausführlich auf die Position seiner Partei ein und verwies nochmals auf das eigentliche Ziel der Sozialdemokraten: Den Kindergarten zum Nulltarif!!!
SPD-Gemeinderatsfraktion 1980 - 1984
Nach der Gemeinderatswahl 1980 gehörte die SPD-Fraktion mit 12 Sitzen erneut zu den stärksten Fraktionen der Sozialdemokraten im Landkreis Karlsruhe und in Baden-Württemberg. Trotz der 12 Sitze hatte sich innerhalb der Ortsteile eine Verschiebung ergeben: In Forchheim wurden 6 Sitze gewonnen, während in Mörsch die bisherigen fünf Sitze nicht verteidigt werden konnten, was eine Folge des Ausscheidens der sog. "Stimmenkönige" Helmut Becker, Alfred Staib und Liesel Wetzel war, die 1980 nicht mehr kandidierten.
Im Herbst 1982 verstarb Lothar Rihm. Seinen Gemeinderatssitz übernahm Gerhard Stahl, nachdem Ingrid Commandeur als erste Nachrückerin verzichtet hatte.
Nach der Gemeinderatswahl bildete sich folgende SPD-Fraktion:

- Adolf Becker

- Kurt Burkart

- Rosmarie Czanderle

- Helmut Gerstner

- Hermann Heil

- Heinz Kastner

- Wolfgang Knoch

- Rudi Lang

- Franz Maier

- Hans Miereisz

- Lothar Rihm (verstorben 1982)

- Dr. Gerhard Rummel

- Gerhard Stahl (ab 1983)

Vorsitz der SPD-Gemeinderatsfraktion
Nach der Neuwahl des Gemeinderates bestätigte die neu zusammengesetzte SPD-Fraktion ihren Vorsitzenden:
Helmut Gerstner

- Rudi Lang 2. Bürgermeister-Stellvertreter
Bürgermeister-Stellvertreter
Wesentlich stürmischer ging es bei der Wahl des 1. Bürgermeister-Stellvertreters zu: Mit aller Macht drängte die CDU darauf, ihr Gemeinderatsmitglied Dr. Berthold Treiber durchzusetzen.
Entgegen aller bisherigen demokratischen Gepflogenheiten benutzte sie ihre Sitzmehrheit zur Machtdemostration und etablierte Dr. Treiber auf diesem Posten, sodass für den langjährigen 1. Stellvertreter Rudi Lang nur die 2. Position blieb.
Dieses Verhalten sorgte innerhalb der Gemeinde für viel Zündstoff, der noch Jahre später immer wieder zu heftigen Diskussionen führte.





